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Schulderklärung jetzt auch in Gebärdensprache

 

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Gehörlosenseelsorge (DAFEG) hat eine Schulderklärung abgegeben zu dem Verhalten ihrer Vorgängerorganisation in der Zeit des Nationalsozialismus. Vor 80 Jahren veröffentlichte die damalige Vereinigung evangelischer Gehörlosenpfarrer ein Merkblatt, das die gehörlosen Gemeindeglieder dazu drängte, dem im Dritten Reich erlassenen „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ Gehorsam zu leisten und sich sterilisieren zu lassen.

In der Erklärung benennt die DAFEG sowohl die Schuld der damaligen Pfarrer als auch ihre eigene Schuld und Scham darüber, diese Vergehen nicht früher öffentlich bekannt zu haben. Zudem ist in der Schulderklärung aufgeführt, auf welche Bereiche die DAFEG in Zukunft besonders ihr Augenmerk legt, um die Menschenrechte ihre Gemeindeglieder und die der deutschen Gehörlosenkultur in Zusammenarbeit mit anderen Verbänden besonders zu schützen.

Am 13. Oktober 2016 wurde die Schulderklärung auf der Mitgliederversammlung der DAFEG einstimmig verabschiedet und zwei Wochen später auf der Bundesversammlung des Deutschen Gehörlosen-Bundes dem Vorsitzenden Helmut Vogel überreicht und von den Delegierten der Landesverbände freundlich entgegen genommen.

Jetzt ist die Erklärung auch in Gebärdensprache als Video auf der Homepage der DAFEG zu finden und damit für gehörlose Menschen barrierefrei zugänglich.

Den gesamten Wortlaut der Schulderklärung finden Sie unter dem Link http://www.dafeg.de/Schulderklaerung.pdf

und weiteres Material dazu unter http://www.dafeg.de/?menuid=51

Reinhold Engelbertz, Geschäftsführer



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HOFFNUNGSFEST mit Gebärdensprache

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EKD-Fachforum Inklusive Kirche

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Losungen für Gehörlose nur noch online

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zum Gedenken an einen "hörenden Gehörlosen"

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erste gehörlose Beauftragte für Gehörlosenseelsorge

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