FA Kinderbibel - DAFEG.de
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FA Kinderbibel

Unser Ziel ist es, Möglichkeiten zur Erstellung einer Kinderbibel (KiBi) zu sondieren,
ein Konzept dafür zu entwickeln und einen Vorschlag zur Realisierung zu erstellen.

Wir wollen eine Bibel:

  • für gehörlose und andere gebärdensprachkompetente hörgeschädigte Kinder ab dem Grundschulalter.
  • die gehörlosen Eltern die Möglichkeit eröffnet, ohne Anstrengung biblische Geschichten aufzunehmen, um sie ihren hörenden oder gehörlosen Kindern nahe bringen zu können.
  • mit der im Primarschulbereich gearbeitet werden kann.
  • die auch für die Arbeit im Konfirmandenunterricht einsetzbar ist.

Es scheint sinnvoll, dass als Vorlage eine entsprechende Kinderbibel dient, die im Handel erhältlich ist, oder ein Textheft erstellt wird. Wir halten dies für sinnvoll, damit die Bibel als Buch der Bücher parallel erfassbar bleibt.

Sie soll nur Deutsche Gebärdensprache (DGS) enthalten.

Zusätzliche Lautsprachbegleitende Gebärde (LBG) würde sowohl den Kostenrahmen als auch die DVD Kapazität übersteigen. Die zu erstellende DVD-Bibel soll folgende Kriterien erfüllen:

 

  • Unter visuellen Gesichtspunkten müssen gute, zeitlose Bilder mit warmen Farben zur Verfügung stehen, die für Kinder von 6-10 Jahren geeignet sind, aber auch von Älteren noch gerne angesehen werden.
  • Die Bilder müssen so strukturiert sein, dass Gebärdenerzähler in die Bilder importiert werden können – ohne dass die Bilder schwer erkennbar sind.
  • Die Texte müssen theologisch sauber übersetzt sein und sollen inhaltlich nah am ursprünglichen Bibeltext bleiben.
  • Die Texte müssen elementarisiert sein und kurze Sätze haben. Die Bibel ist für DGS-Nutzer im gesamten deutschsprachigen Markt gedacht und wird unserer Einschätzung nach auf lange Sicht die einzige ihrer Art bleiben.
  • Daher ist bei ihrer Erstellung auf hohe Professionalität in der Herstellung zu achten und darauf, dass native Gebärdensprachler die einzelnen Geschichten erzählen.
  • Wir schlagen vor, professionelle Erzähler einzusetzen. Wir haben ausgerechnet, dass wegen Fahrkosten, Hotel etc. der Einsatz von Laien nicht wesentlich kostengünstiger ist.
  • Die KiBi muss verlegerisch professionellen Ansprüchen genügen und wirtschaftlich sinnvoll vertrieben werden.
  • Schließlich sind die Rechte für Bilder und Texte abzuklären.


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